Koordinierungsstelle Marzahn-Hellersdorf

Ausschreibungen der Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf

Es können wieder Projektideen eingereicht werden! Hier finden Sie die Ausschreibungen für 2021.

Bis zum 26.01.2021 haben Sie die Möglichkeit Projektideen im Rahmen der Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf einzureichen. Die Partnerschaften für Demokratie gehören zum Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die Förderschwerpunkte für 2021 lauten:

–          Förderung demokratischer Beteiligungsprozesse und-kompetenzen

–          Empowerment von (ehrenamtlichen) Bürgerinnen und Bürgern sowie die Stärkung  zivilgesellschaftlicher Strukturen

–          Wertschätzung von Vielfalt in der Gesellschaft

–          Engagement gegen Menschenfeindlichkeit, Alltagsrassismus und Diskriminierung sowie für Toleranz, Vielfalt und ein       solidarisches Zusammenleben

–          Geschlechtergleichstellung, Auseinandersetzung mit  Genderthemen

–          Umweltgerechtigkeit und Engagement für Klimaschutz

–          Angebote zur politischen Bildung zu oben genannten Inhalten

–          Projekte in Kooperation mit Schulen zu oben genannten Inhalten

–          Solidarischer Umgang mit den Folgen der Corona-Pandemie

–          Fake Facts, Fact-Checking und Verschwörungserzählungen

–         zusätzlich in der Förderregion Hellersdorf: Künstlerisch-politische Aktionen und Aktivitäten, insbesondere im öffentlichen Raum

Bitte beachten Sie die vollständigen Ausschreibungen, welche Sie auf dieser Seite downloaden können!

Wir freuen uns auf Ihre Ideen für Marzahn und Hellersdorf. Falls Sie Fragen haben oder Interesse an einer Projektberatung haben, können Sie sich gerne bei uns melden!

Demokratiekonferenz „Solidarisch, aber mit wem?“

Teil II der Veranstaltungsreihe „Gesellschaft zwischen Krise und Aufbruch“

Solidarisch, aber mit wem? – am 21.01.2021 um 19 Uhr, via Zoom

Der Begriff Solidarität ist seit dem Beginn der Pandemie wieder in aller Munde. Auf wen bezieht sich aber unsere Solidarität? Am 21. Januar 2021, ab 19 Uhr, fragen wir unsere Gäste Daphne Büllesbach (Institut Solidarische Moderne) und Mattea Weihe (Sea-Watch), was Solidarität für sie bedeutet und wie wir sie im Alltag leben können.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gesellschaft zwischen Krise und Aufbruch“ laden die Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf 2020 und 2021 Menschen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zur Diskussion aktueller politischer Themen ein. Zuschauer *innen wird die Möglichkeit gegeben, Fragen zu stellen.

Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung an:

pfd-mh[at]stiftung-spi.de

Die Veranstaltenden behalten sich vor, Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind bzw. solche verbreitet haben, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

Die Baseballschlägerjahre – Soziale Arbeit und Polizei revisited

Ein Forschungsprojekt rekonstruiert Antworten der Sozialen Arbeit und der Polizei auf die rechte und rassistische Gewalt in den 1990ern in Ostdeutschland

Das Jubiläumsjahr 2019/20 zum Fall der Mauer und der Deutschen Einheit hat die „Baseballschlägerjahre“[i] der 1990er-Jahre wieder in Erinnerung geholt. Betroffene und Beobachter_innen berichteten in den letzten Monaten verstärkt, wie kurz nach der Wende rechte Jugendliche mancherorts das Straßenbild dominierten und regelrecht Jagd machten auf Menschen, die nicht in ihr Weltbild passten. In diesen Jahren entwickelte sich ein spezifisches gesellschaftliches Milieu und eine politische Kultur, die bis heute nachwirkt: Einige Jugendliche von damals nehmen heute teil an rassistischen Demonstrationen, kandidieren für extrem rechte Parteien oder verüben rechtsterroristische Anschläge und Morde.

Jugendarbeit, Polizei und rechte Jugendliche (JUPORE)

Das Forschungsprojekt JUPORE geht der Entstehung dieses demokratiefeindlichen gesellschaftlichen Klimas auf den Grund. Es setzt sich mit Jugendarbeit, Polizei und rechten Jugendlichen in den 1990er-Jahren auseinander, um Erkenntnisse für die Fachdebatte als auch für die heutige Praxis zu erlangen. Als Kooperationsprojekt der ASH Berlin und der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin werden Perspektiven aus Sozialarbeitswissenschaft, Sozialpädagogik, Gender Studies sowie Politikwissenschaft und Polizeiwissenschaft miteinander verknüpft.

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Unser Auftrag: Haltung zeigen!

Webseite zur Interviewreihe #nachgefragt! – Pressemitteilung

Website Nachgefragt onlineUnsere erfolgreiche Interviewreihe nachgefragt! geht heute mit einer eigenen Webseite online:

nach-gefragt.org

Hier finden sich künftig alle neuen Interviews mit Expert*innen sowie alle 13 Interviews der letzten zwei Jahre für ein solidarisches Miteinander in der Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus, extremer Rechter und Rassismus.

 „Digitale Zivilcourage ist wichtig“, sagte die Psychologin Pia Lamberty vor einigen Monaten im Gespräch über Verschwörungserzählungen während der Corona-Krise. Mit der Webseite wollen wir auch dazu einen Beitrag leisten und im digitalen Raum mit dem Wissen der Expert*innen und unserer Praxis präsent sein.  Wir sind der Meinung, dass unser demokratisches Handeln vor Ort Expertise braucht. Wir wollen Praxis und Wissenschaft verzahnen, aktuellen Debatten auf den Grund gehen und politische Konzepte sichtbar machen, die der Vielfalt der Gesellschaft gerecht werden. (mehr …)

Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte verwüstet – Aufruf zur Solidarität

Anfang November wurde erneut das Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte verwüstet. Es ist mittlerweile ein Gesamtschaden von 15.000 Euro entstanden! Da das Stadtteilzentrum schon seit Jahren interkulturell besonders engagiert ist, ist ein politischer Hintergrund dieser Taten nicht auszuschließen. Bitte solidarisiert Euch mit diesem für das friedliche und solidarische Zusammenleben so wichtigen Ort in Marzahn und spendet ein paar Euro, wenn Euch das irgendwie möglich ist. Wir stehen zusammen ein für solidarische Kieze und demokratische, sowie lebendige Nachbarschaften. Wir freuen uns auch sehr über eine aktive Beteiligung an unserer Kampagne solidarische Kieze. Wenn Ihr mitmachen wollt, schreibt uns via Facebook (www.facebook.com/solidarischekiezemh) oder per Mail an: koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de
 
Zum Artikel der Volkssolidarität geht es hier: Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte verwüstet

AfD-Parteitag: Die AfD und die soziale Frage

Am Wochenende trifft sich die Bundes-AfD zum „Sozialparteitag“ in Kalkar. Dort soll ein Leitantrag zur Sozialpolitik samt Renten- und Gesundheitspolitik verabschiedet werden. Dass der AfD dies bislang nicht gelungen ist, liegt an der Diskrepanz der Positionen, die von der Abschaffung bis zu einem starken völkisch ausgerichteten Sozialstaat reichen. Der Leitantrag gilt als kleinster gemeinsamer Nenner …mehr

Neonazis und Kindeswohlgefährdung

Eine Broschüre will Behörden Hilfestellung im Umgang mit Kindern von Neonazis geben.

„Sie heißen Arwin, Thore, Hildegund oder Freya, sie reden nicht von Pizza, sondern von Gemüsetorte, und sie feiern nicht Weihnachten, sondern das Julfest. Und häufig wissen die Buben schon als Vierjährige, wie man jemandem den Arm umdreht, und dass Arier besser sind als die Menschen aus `minderwertigen Völkern´“, so beschrieb der Journalist Christian Thiele 2012 in der Wochenzeitung „Die Zeit“ unter der Überschrift „Vater ist ein guter Nazi“ das Leben von Kindern in Neonazifamilien. „Die Generation der Nachwende-Neonazis wird zur Elterngeneration – und erzieht ihren Nachwuchs von klein auf nach völkisch-nationalem Programm“, so Thieles Fazit.

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Große Koalition einig über Demokratiegesetz und Streichung von „Rasse“

Auf 89 Einzelposten verständigt sich die GroKo beim Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Doch vieles bleibt unverbindlich und unklar. Es war ein heißes Eisen für die große Koalition, und das ist dem Ergebnis anzumerken: Auf 89 Einzelposten hat sich der „Kabinettsausschuss zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus“ zwar am Mittwoch geeinigt. Eine Milliarde Euro soll …mehr

Gedenkarbeit Eugeniu Botnari

Für die Gedenkarbeit zur Geschichte von Eugeniu Botnari werden Menschen gesucht, die ihn kannten – er hatte wohl auch Verwandte in Marzahn-Hellersdorf. Mehr Informationen über Eugenio Botnari und die Gedenkarbeit gibt es auf dieser Webseite: https://eugeniubotnari.wordpress.com/
 
Auf der Website gibt es auch Übersetzungen ins rumänische und ins russische.
 
Wir würden uns sehr über Hinweise freuen – entweder direkt an die Kampagne schreiben oder via Mail an die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf: koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de

Proteste gegen Corona-Politik in Berlin

Corona-Demo in Berlin: 365 Demonstranten werden festgenommen. Horst Seehofer und Michael Müller verteidigen den Einsatz von Wasserwerfern. Mehrere Tausend Corona-Leugner, Rechtsextreme und andere Gegner der Corona-Maßnahmen demonstrierten am Mittwoch in Berlin. Weil Maskenpflicht und Abstandsregeln nicht eingehalten wurden, löste die Polizei die Großdemo am Brandenburger Tor auf. Dabei kamen auch Wasserwerfer zum Einsatz. Es gab …mehr