Koordinierungsstelle Marzahn-Hellersdorf

Aufklärungsflyer über extrem rechte Akteure in Marzahn-Hellersdorf sind erschienen

Die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf hat in Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen von der Fach- und Netzwerkstelle LichtBlicke Lichtenberg und der Registerstelle Lichtenberg Aufklärungsflyer über extrem rechte Akteure wie der NPD, der Identitären Bewegung und dem III. Weg und deren Aktivitäten im Bezirk Marzahn-Hellersdorf erstellt. Die Flyer können demnächst über die Koordinierungsstelle bezogen werden und stehen hier auch bereits als Download zur Verfügung.

Bei Bedarf können wir auch Schulen, sozialen Einrichtungen und Trägern bzw. Akteur*innen der Zivilgesellschaft in Marzahn-Hellersdorf  verschiedene Informationsmaterialien zukommen lassen, beratend tätig werden oder Workshops bzw. entsprechende Veranstaltungen zum Thema organisieren.

Download der Materialien:

Flyer zur NPD: 2021-Flyer-NPD

Flyer zur Identitären Bewegung: 2021-Flyer-Identitäre Bewegung

Flyer zum III.Weg: 2021-Flyer-NPD (mehr …)

„Wir müssen die Angriffe und Diffamierungen gemeinsam und solidarisch abwehren, denen antirassistische und zivilgesellschaftliche Strukturen ausgesetzt sind“

Die 2. Phase der Kampagne BerlinzeigtCURAge nimmt rechte Gewalt in den Berliner Außenbezirken in den Blick. Diese werden in den Debatten um vorurteilsmotivierte Gewalt oft außen vor gelassen, aber Menschenfeindlichkeit endet eben nicht am Berliner S-Bahn Ring. Das folgende Gespräch ist Teil einer Interviewserie mit zivilgesellschaftlichen Initiativen und Vertreter*innen aus der Politik, mit denen wir …mehr

Solidarische Kieze im Interview mit Radio Connection

Via Radio Connection:

Wir berichten aus Marzahn und und zwar über die Kampagne solidarische Kieze. Das ist ein Bündnis, das sich aktiv für offene, vielfältige und demokratische Nachbarschaften einsetzt. Über die solidarischen Nachbarschaften haben wir uns online mit Hanna Eichstedt, Sina Prasse und Mohamed Amer unterhalten, die gleichzeitig auch in der direkten Nachbarschaftsarbeit für BENN (Berlin entwickelt neue Nachbarschaften) tätig sind. Das Interview könnt Ihr hier nachhören.

الأحياء التضامنية
في حلقتنا لهذا الأسبوع سنتحدث عن حملة الأحياء التضامنية في مارتسان، وهي حملة تعمل على دعم الإنفتاح، الديمقراطية والتعددية في الحي.
تحدثنا عن مشروع الأحياء التضامنية مع كل من هانا آيششتد، سينا براسة، ومحمد عامر والمنخرطين أيضا في العمل المجتمعي في الحي الذي تنظمه جمعية BENN (برلين تطور أحياءاً جديدة)

Solidarity neighborhoods
Today we are reporting from Marzahn on the solidarity neighborhood campaign. This is an alliance that is actively committed to open, diverse and democratic neighborhoods. Online we talked to Hanna Eichstedt, Sina Prasse and Mohamed Armar, who are also involved in direct neighborhood work for BENN (Berlin develops new neighborhoods).

Weitere Infos zur Kampagne solidarische Kieze Marzahn-Hellersdorf
https://buendnis.demokratie-mh.de/was-wir-tun/kampagne-solidarische-kieze-in-marzahn-hellersdorf/
https://www.facebook.com/solidarischekiezemh/
BENN Blumbergerdamm:
www.benn-blumbergerdamm.de/
https://www.facebook.com/benn.blume/

Wenn Rechtsextremisten freie Schulen unterwandern

Die MBR Berlin schreibt:

„Wir müssen befürchten, dass dort noch weitergehende Versuche rechtsextremer Indoktrination und Agitation vonstatten gehen“, so MBR-Kollege Mathias Wörsching zum Fall der freien Schule am Elsengrund in Berlin-Mahlsdorf.

Holocaustleugnung, Verschwörungsideologie und völkisches Gedankengut an Schulen? In diesem Beitrag des WDR berichten u.a. ehemalige Mitarbeiter der Schule im Stadtteil Marzahn-Hellersdorf über rechtsextreme Einflussnahme. Die MBR begleitet einen der Protagonisten seit vielen Monaten. Er spricht von einem „diktatorischen und sektenhaften Vorgehen der Schulleitung“. Ein ehemaliger Lehrer der Schule beschreibt, dass er aufgrund einer Unterrichtseinheit zum Parteiensystem der Bundesrepublik vonseiten der Schulleitung aufgefordert wurde, solcherlei Inhalte nicht zu behandeln, da dies „Beeinflussung der Schüler“ sei und „Geschichte nichts mit Politik“ zu tun habe. Die MBR kann dies, ausgehend von Berichten verschiedener verschiedener Eltern aus dem Umfeld der Schule, bestätigen: „Bestimmte wichtige Unterrichtsinhalte werden systematisch ausgeblendet, insbesondere die Verbrechen Nazi-Deutschlands im Zweiten Weltkrieg und die Geschichte des Nationalsozialismus“, so unser Kollege Mathias Wörsching. (Ab Minute 23 wird der Fall der Berliner Schule behandelt) Zur WDR-Reportage geht es hier: Wenn Rechtsextremisten freie Schulen unterwandern

Siehe auch:

Schwere Vorwürfe in TV-Bericht: Was ist los an der Freien Schule in Mahlsdorf? (Alles Mahlsdorf, 28.01.2021)

Anfrage von Regina Kittler: Schule im Elsengrund in Berlin-Mahlsdorf im Rahmen des Schulgesetzes? Und die Antwort von Senatorin Scheeres. (Ab Minute 10:37.) Fragestunde (RBB, 28.01.2021)

Nazi-Vorwürfe gegen Mahlsdorfer Schule (BZ, 29.01.2021)

Freie Schule in Berlin-Mahlsdorf unter Rechtsextremismus-Verdacht (Tagesspiegel, 30.01.2021)

Bundestagsvizepräsidentin Pau fordert Ombudsperson für freie Schule (Tagesspiegel, 30.01.2021)

Nachschlag: Subtil nazifiziert (Junge Welt, 01.02.2021)

Kreisverband und Fraktion der SPD M-H fordern unverzügliche und transparente Aufklärung im „Fall Holocaust-Leugnung an der Schule im Elsengrund in Berlin Mahlsdorf“ (01.02.2021)

Der Vorwurf ist groß, es gibt einige Indizien, aber keine endgültigen Beweis (Tagesspiegel, 02.02.2021)

Neue Website des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf ist online!

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf am Ort der Vielfalt ist ab sofort mit einer neuen Website im Netz vertreten – diese ist unter der folgenden Adresse zu erreichen:

demokratie-mh.de

Auf der neuen Bündniswebsite finden Sie Informationen rund um die zivilgesellschaftlichen Aktivitäten des Bündnisses im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Wir setzen uns aktiv für ein solidarisches Miteinander und gegen jede Form von Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und anderen menschenfeindlichen bzw. extrem rechten Einstellungen ein.

Die neue Seite ist im Rahmen des Bündnis-Projekts „Buntes und solidarisches Marzahn sichtbar machen“ in der kreativen Zusammenarbeit mehrerer an der Umsetzung beteiligter Menschen entstanden. Ziel ist die Erhöhung der Sichtbarkeit und Außenwahrnehmung der bestehenden zivilgesellschaftlichen Strukturen in Marzahn und im ganzen Bezirk und eine verbesserte Öffentlichkeitsarbeit des Bündnisses für Demokratie und Toleranz.

Struktur der Website:

Auf unserer neuen Website finden sie zukünftig alle wichtigen Termine und aktuelle Meldungen vom Bündnis bzw. aus der Zivilgesellschaft in Marzahn-Hellersdorf.

Unter „Wo kann ich mitmachen“ gibt es nützliche Informationen über die Möglichkeit im Bündnis oder in anderen zivilgesellschaftlichen Strukturen des Bezirks mitzumachen.

Unter der Kategorie „Über uns“ finden Sie alle Informationen rund um die beiden Sprecher*innen des Bündnisses, eine Übersicht über alle Mitglieder, Pressemitteilungen, Demokratieberichte und die Satzung des Bündnisses.

Wer sich über unsere konkreten Aktivitäten wie dem Schöner Leben ohne Nazis, dem Marzahner Nachbarschaftsfest, den feurigen Advent, Bündniskampagnen (Solidarische Kieze) oder ausleihbare Ausstellungen (Stolpersteine, Menschenrechte) informieren möchte, wird unter der Kategorie „Was wir tun“ fündig.

Auf der Startseite oben rechts sind zudem unsere Social-Mediaaccounts auf Twitter, Facebook und Instagram miteingebunden.

Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Finanzierung der neuen Website über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und insbesondere auch für das Design und die Erstellung der Webseite durch das Büro Achso und Gustav Pursche.

An dieser Stelle auch noch ein kleiner Spendenaufruf: Wir freuen uns sehr, wenn Sie unsere Arbeit mit einer kleinen Spende an das Bündnis unterstützen würden – hier ist unsere Kontoverbindung:

Spendenkonto Verein Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf e.V.

IBAN: DE66 3706 0193 6010 1390 13

BIC: GENODED1PAX

Für Nachfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Wenn Sie im Bündnis aktiv werden möchten, können Sie uns gerne via Mail oder per Telefon kontaktieren. Wir sind erreichbar unter:
Tel.: 0152 – 31 77 13 83 Mail: buendnis_mh@web.de

Ausschreibungen der Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf

Es können wieder Projektideen eingereicht werden! Hier finden Sie die Ausschreibungen für 2021.

Bis zum 26.01.2021 haben Sie die Möglichkeit Projektideen im Rahmen der Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf einzureichen. Die Partnerschaften für Demokratie gehören zum Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die Förderschwerpunkte für 2021 lauten:

–          Förderung demokratischer Beteiligungsprozesse und-kompetenzen

–          Empowerment von (ehrenamtlichen) Bürgerinnen und Bürgern sowie die Stärkung  zivilgesellschaftlicher Strukturen

–          Wertschätzung von Vielfalt in der Gesellschaft

–          Engagement gegen Menschenfeindlichkeit, Alltagsrassismus und Diskriminierung sowie für Toleranz, Vielfalt und ein       solidarisches Zusammenleben

–          Geschlechtergleichstellung, Auseinandersetzung mit  Genderthemen

–          Umweltgerechtigkeit und Engagement für Klimaschutz

–          Angebote zur politischen Bildung zu oben genannten Inhalten

–          Projekte in Kooperation mit Schulen zu oben genannten Inhalten

–          Solidarischer Umgang mit den Folgen der Corona-Pandemie

–          Fake Facts, Fact-Checking und Verschwörungserzählungen

–         zusätzlich in der Förderregion Hellersdorf: Künstlerisch-politische Aktionen und Aktivitäten, insbesondere im öffentlichen Raum

Bitte beachten Sie die vollständigen Ausschreibungen, welche Sie auf dieser Seite downloaden können!

Wir freuen uns auf Ihre Ideen für Marzahn und Hellersdorf. Falls Sie Fragen haben oder Interesse an einer Projektberatung haben, können Sie sich gerne bei uns melden!

Demokratiekonferenz „Solidarisch, aber mit wem?“

Teil II der Veranstaltungsreihe „Gesellschaft zwischen Krise und Aufbruch“

Solidarisch, aber mit wem? – am 21.01.2021 um 19 Uhr, via Zoom

Der Begriff Solidarität ist seit dem Beginn der Pandemie wieder in aller Munde. Auf wen bezieht sich aber unsere Solidarität? Am 21. Januar 2021, ab 19 Uhr, fragen wir unsere Gäste Daphne Büllesbach (Institut Solidarische Moderne) und Mattea Weihe (Sea-Watch), was Solidarität für sie bedeutet und wie wir sie im Alltag leben können.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gesellschaft zwischen Krise und Aufbruch“ laden die Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf 2020 und 2021 Menschen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zur Diskussion aktueller politischer Themen ein. Zuschauer *innen wird die Möglichkeit gegeben, Fragen zu stellen.

Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung an:

pfd-mh[at]stiftung-spi.de

Die Veranstaltenden behalten sich vor, Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind bzw. solche verbreitet haben, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

Die Baseballschlägerjahre – Soziale Arbeit und Polizei revisited

Ein Forschungsprojekt rekonstruiert Antworten der Sozialen Arbeit und der Polizei auf die rechte und rassistische Gewalt in den 1990ern in Ostdeutschland

Das Jubiläumsjahr 2019/20 zum Fall der Mauer und der Deutschen Einheit hat die „Baseballschlägerjahre“[i] der 1990er-Jahre wieder in Erinnerung geholt. Betroffene und Beobachter_innen berichteten in den letzten Monaten verstärkt, wie kurz nach der Wende rechte Jugendliche mancherorts das Straßenbild dominierten und regelrecht Jagd machten auf Menschen, die nicht in ihr Weltbild passten. In diesen Jahren entwickelte sich ein spezifisches gesellschaftliches Milieu und eine politische Kultur, die bis heute nachwirkt: Einige Jugendliche von damals nehmen heute teil an rassistischen Demonstrationen, kandidieren für extrem rechte Parteien oder verüben rechtsterroristische Anschläge und Morde.

Jugendarbeit, Polizei und rechte Jugendliche (JUPORE)

Das Forschungsprojekt JUPORE geht der Entstehung dieses demokratiefeindlichen gesellschaftlichen Klimas auf den Grund. Es setzt sich mit Jugendarbeit, Polizei und rechten Jugendlichen in den 1990er-Jahren auseinander, um Erkenntnisse für die Fachdebatte als auch für die heutige Praxis zu erlangen. Als Kooperationsprojekt der ASH Berlin und der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin werden Perspektiven aus Sozialarbeitswissenschaft, Sozialpädagogik, Gender Studies sowie Politikwissenschaft und Polizeiwissenschaft miteinander verknüpft.

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Unser Auftrag: Haltung zeigen!

Webseite zur Interviewreihe #nachgefragt! – Pressemitteilung

Website Nachgefragt onlineUnsere erfolgreiche Interviewreihe nachgefragt! geht heute mit einer eigenen Webseite online:

nach-gefragt.org

Hier finden sich künftig alle neuen Interviews mit Expert*innen sowie alle 13 Interviews der letzten zwei Jahre für ein solidarisches Miteinander in der Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus, extremer Rechter und Rassismus.

 „Digitale Zivilcourage ist wichtig“, sagte die Psychologin Pia Lamberty vor einigen Monaten im Gespräch über Verschwörungserzählungen während der Corona-Krise. Mit der Webseite wollen wir auch dazu einen Beitrag leisten und im digitalen Raum mit dem Wissen der Expert*innen und unserer Praxis präsent sein.  Wir sind der Meinung, dass unser demokratisches Handeln vor Ort Expertise braucht. Wir wollen Praxis und Wissenschaft verzahnen, aktuellen Debatten auf den Grund gehen und politische Konzepte sichtbar machen, die der Vielfalt der Gesellschaft gerecht werden. (mehr …)

Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte verwüstet – Aufruf zur Solidarität

Anfang November wurde erneut das Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte verwüstet. Es ist mittlerweile ein Gesamtschaden von 15.000 Euro entstanden! Da das Stadtteilzentrum schon seit Jahren interkulturell besonders engagiert ist, ist ein politischer Hintergrund dieser Taten nicht auszuschließen. Bitte solidarisiert Euch mit diesem für das friedliche und solidarische Zusammenleben so wichtigen Ort in Marzahn und spendet ein paar Euro, wenn Euch das irgendwie möglich ist. Wir stehen zusammen ein für solidarische Kieze und demokratische, sowie lebendige Nachbarschaften. Wir freuen uns auch sehr über eine aktive Beteiligung an unserer Kampagne solidarische Kieze. Wenn Ihr mitmachen wollt, schreibt uns via Facebook (www.facebook.com/solidarischekiezemh) oder per Mail an: koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de
 
Zum Artikel der Volkssolidarität geht es hier: Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte verwüstet