Koordinierungsstelle Marzahn-Hellersdorf

Frauenmärz 2020 – Veranstaltungen anlässlich des Frauentages gesucht

Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf Maja Loeffler plant in diesem Jahr erstmalig einen Flyer / ein Programm mit allen Veranstaltungen in Marzahn-Hellersdorf anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2020 zu veröffentlichen. Damit soll dem gestiegenen Interesse und der Unterstützung, die der Frauentag und damit der Kampf zu mehr Gleichberechtigung für Frauen im Bezirk Marzahn-Hellersdorf erfahren hat und noch erfährt, Rechnung getragen werden.

Der Internationale Frauentag ist seit letztem Jahr in Berlin ein Feiertag. 2019 haben sich das FrauenNetz Marzahn-Hellersdorf und weitere Akteure mit einer Demonstration in Ahrensfelde mit dem bundesweiten Frauen*streik solidarisch gezeigt. An der jährlich stattfindenden Kundgebung “Rosen für Clara“ am 8. März um 13:00 Uhr am Clara-Zetkin-Denkmal in Marzahn-Nord beteiligten sich im letzten Jahr bis zu 100 Menschen. Auch in diesem Jahr sind wieder eine Demonstration und die Kundgebung geplant. (mehr …)

Mit Musik gegen Ausgrenzung und Vergessen!

Der Rote Baum lädt ein:
2020 jährt sich das Ende der Shoah zum 75. Mal. Am 8. Mai kapitulierte Nazi-Deutschland und der größte Völkermord der Geschichte wurde beendet. Diesem Ereignis wollen wir nicht nur gedenken, wir wollen es mit euch feiern!
Der Rote Baum Berlin präsentiert am 24. Januar im Eastend Berlin das musikalische Resultat einer Begegnung von 30 jungen Musiker*innen aus Israel, Portugal und Deutschland. Mit dabei sind außerdem die Havat Ha Noar Band aus Jerusalem, Taxi Groove aus Lisboa und die Antinational Embassy aus Berlin.
Acts:
Havat Ha Noar Band (Jerusalem) מוסיקה חוות הנוער
Taxi Groove (Lisboa)
Antinational Embassy (Berlin) (https://soundcloud.com/user-880247183)
Wann?
24.01.2020
19.30 Uhr Einlass
20 Uhr Beginn
Wo?
Eastend Berlin, Tangermünder Straße 127, 12627 Berlin, (U5 Hellersdorf)
 
FB-Veranstaltung hier.

Wo komm’ wa denn da hin? Normalisierung rechtsradikaler Politik

Eine Veranstaltungsempfehlung in Potsdam:

Diskussionsveranstaltung mit

*Andreas Kemper (Soziologe, Publizist, Rechtsextremismusexperte)

*Frauke Büttner (Geschäftsführerin des Aktionsbündnis Brandenburg gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit)

*Ferat Kocak (Aktivist und Antifaschist, Betroffener von rechtem Terror)

Moderation: Mobiles Beratungsteam ( Brandenburgischen Institut für Gemeinwesenberatung)

Völkischer Nationalismus. Verschwörungstheorien. Rassismus. Faschistische Gedankenwelten. Konstrukte und Ideen jenseits des demokratischen Konsens halten Neue und Alte Rechte nach Innen zusammen. Nach Außen gibt sie sich bürgerlich und konservativ, sie ist in unseren Parlamenten angekommen inklusive rechtsradikaler Gesinnung und Verbindungen in die Szene.

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Cottbuser Professorin Heike Radvan erhält den Alice-Salomon-Award

Der Tagesspiegel berichtet in seinem Newsletter für Marzahn-Hellersdorf:

Als eine „außerordentlich engagierte, mutige und innovative Wissenschaftlerin“ zeichnet die Alice-Salomon-Hochschule die Erziehungswissenschaftlerin und Sozialpädagogin Heike Radvan aus. Beim Neujahrsempfang der ASH am Sonnabend in der Berlinischen Galerie wird sie den mit 6000 Euro dotierten Alice-Salomon-Award entgegennehmen. Mit dem Preis ehrt die Hellersdorfer Hochschule alle zwei Jahre Persönlichkeiten, die zur Emanzipation der Frauen und der Entwicklung der Sozialen Arbeit Herausragendes beigetragen haben und die im übertragenen Sinn das Werk von Alice Salomon weiterführen. Im Falle Radvans würdigt sie deren Engagement gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Antifeminismus.

Weiterlesen hier.

Marzahn-Nord: Schwere Brandstifung am “Blockhaus Sunshine” und Spendenaufruf

Die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung ist erschüttert über die schwere Brandstifung am “Blockhaus Sunshine” in Marzahn-Nord. Dieser Ort war einer der wenigen von Anwohner*innen wirklich selbst organisierten Begegnungsorte im Bezirk. Wir bitten dringend um Spenden für einen zügigen Wiederaufbau!

Warum zerstört man einen Treff für Familien und Kinder? Diese Frage stellen sich gerade die Anwohner an der Wörlitzer Straße in Marzahn-Nord. Am Neujahrstag hat es dort am Blockhaus „Sunshine“ gebrannt. Eine Außenwand ist offenbar von unbekannten Tätern angezündet worden – und zwar nicht durch Pyrotechnik, wie man angesichts des Datums meinen könnte. Es sei Brandbeschleuniger zum Einsatz gekommen, berichtet Familienstadtrat Gordon Lemm. Unmittelbar nach dem Feuer klang der SPD-Politiker noch vergleichsweise optimistisch: Das Gebäude sei „nur von außen beschädigt“, schrieb er auf seiner Facebook-Seite. Inzwischen hat Lemm jedoch erfahren, dass der Schaden größer ist als gedacht: Die Wohnungsbaugesellschaft Degewo, auf deren Grund die Holzkonstruktion steht, habe einen Gutachter vorbeigeschickt – und der habe festgestellt, dass die Reparatur so aufwendig wäre, dass man von einem Totalschaden ausgehen müsse, sagte Lemm dem Tagesspiegel. Das Bauamt prüft jetzt die Kosten eines Wiederaufbaus.”

Ausstellung: Immer wieder? Extreme Rechte und Gegenwehr in Berlin seit 1945

Seit der Selbstenttarnung des NSU im Jahr 2011 und den rassistischen Mobilisierungen scheint die extreme Rechte in der Bundesrepublik präsent wie nie zuvor. Tatsächlich ist sie jedoch kein neues Phänomen – auch nicht in Berlin.

Die Ausstellung erzählt beispielhaft von zehn Ereignissen, die unterschiedlichen Aktionsfeldern der extremen Rechten zuzuordnen sind. Gleichzeitig dokumentiert sie den gesellschaftlichen Widerstand.

Ausstellungsorte:
6. Januar – 6. Februar 2020 in der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf, Marzahn-Hellersdorf, Mark-Twain-Straße 27

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag 8:00 – 20:00 Uhr

Die Ausstellungsräume sind barrierearm und berollbar.

9. Januar 2020 18:00 Uhr Vernissage in der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf

  • Grußwort von Prof. Dr. Olaf Neumann, Prorektor für Forschung, Kooperationen und Digitalisierung der Alice Salomon Hochschule Berlin
  • Grußwort von Juliane Witt, Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Soziales und Facility Management im Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf
  • Kurze Einführung in die Ausstellung durch ein Mitglied Ausstellungsteams

24. Januar 2020 16:00 Uhr Kurator*innenführung durch die Ausstellung in der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf

5. Februar 2020 15:30 – 17:00 Uhr Uhr Finissage in der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf

Annika Eckel von der Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke referiert zum Thema »Neutral bekommt ihr nicht – Zwischen Neutralitätsgebot und demokratischer Positionierung in der (politischen) Bildung« referieren.

Quelle und weitere Infos zur Ausstellung hier.

Kontinuitäten rechter Gewalt. Ideologien – Praktiken – Wirkungen

Gewaltförmiges Handeln gehört seit jeher zur politischen Praxis der extremen Rechten. Eine Tagung am 13. und 14. Februar 2020 in Potsdam widmet sich den Kontinuitäten rechter Gewalt.
 
Tagung
Datum: 13.02.2020 bis 14.02.2020
Ort: Potsdam

Tagung des Zeithistorischen Arbeitskreises Extreme Rechte

Organisation:
Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam,
Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam,
Hannah Arendt Institut für Totalitarismusforschung Dresden,
Fritz Bauer Institut Frankfurt am Main

So wie extrem rechtes Denken stets Teil der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert war, gehört gewaltförmiges Handeln seit jeher zur politischen Praxis der „nationalen Opposition“. Die rechten Krisendiagnosen beschwören beständig den drohenden Untergang Deutschlands und setzen dagegen eine Ideologie, die die Rechtfertigung und Ausübung von Gewalt in sich trägt.
Die Tagung führt unterschiedliche Perspektiven auf die gewalttätigen Praktiken der deutschen und internationalen extremen Rechten, auf ihre Wirkung in die Gesellschaft sowie auf die zugrundeliegende Ideologie zusammen. Kontinuitäten rechter Gewalt seit 1945 – inklusive der personellen und strukturellen Verbindungslinien in die Weimarer Republik und in den Nationalsozialismus – werden sichtbar gemacht und analysiert. Im Fokus stehen dabei nicht nur explizit militante Gruppen, sondern auch Alltagsgewalt sowie die mit der Gewalt verbundenen Konstruktionen von Männlichkeit und Weiblichkeit; Diskurse über Gewalt genauso wie die Präsenz extrem rechten Denkens und Handelns in Polizei, Justiz und Armee. Ziel der Beiträge und Diskussionen ist eine Systematisierung der Forschung zur rechten Gewalt und ihre Einbettung in die zeitgeschichtliche Rechtsextremismusforschung sowie in die Politik- und Gesellschaftsgeschichte des Rassismus und organisierten Nationalismus.

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Informationsveranstaltungen zu Langen Nacht der Solidarität im Januar 2020

Mit drei weiteren Infoveranstaltungen wird das Thema Obdachlosigkeit im Bezirk thematisiert. Dabei unterrichtet unter anderem die Freiwilligenagentur Marzahn-Hellersdorf als zentrale Koordinierungsstelle im Bezirk für das Projekt, aber auch landesweite Plattform für die Freiwilligen, gemeinsam mit der Senatsverwaltung über die Ziele und den Ablauf der Zählung von Obdachlosen Ende Januar in ganz Berlin.

  • Dienstag, 14. Januar 2020, ab 17:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Buntes Haus in Hellersdorf, Hellersdorfer Promenade
  • Donnerstag, 16.Januar 2020, ab 17:00 Uhr im Stadtteilzentrum Marzahn-Nord, „Kiek in“ , Rosenbecker Str. 25/27, Raum 139
  • Dienstag, 21. Januar 2020, ab 18.30 Uhr im Don Bosco Zentrum Marzahn

Die “Task Force Nacht der Solidarität” in Marzahn- Hellersdorf bündelt die bezirklichen Akteure rund um das Thema, sie wird koordiniert von Dr. Jürgen Gollbach, Leiter der Freiwilligenagentur mit Sitz am Springpfuhl. Mit dabei sind im Team der bezirkliche Migrationssozialdienst, das Projekt Respekt & Halt, das Don Bosco Zentrum, das Stadtteilzentren Kiek in in Marzahn Nord, und seitens des Bezirksamtes Sozialstadträtin Juliane Witt.
Das Thema Obdachlosigkeit hat in den letzten Jahren nicht nur im Winter viele Menschen bewegt. Auch viele Marzahn-Hellersdorferinnen und -dorfer engagieren sich für Menschen in Not mit Sachspenden und Zeit. Sie wollen wissen, was die Menschen auf der Straße brauchen, wie sie unterstützt werden wollen – und was wir leisten können.

Freiwillige sind auch weiterhin willkommen, die in Marzahn-Hellersdorf am 29. Januar 2020 unterstützen wollen. Melden können diese sich in der Freiwilligenagentur bei Dr. Jochen Gollbach direkt vor Ort oder per E-Mail .

Freiwilligenagentur Marzahn-Hellersdorf, Helene-Weigel-Platz 6, 12681 Berlin Öffnungszeiten:
Montag: 10:00 bis 14:00 Uhr
Dienstag: 10:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch: 10:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 bis 18:00 Uhr
Freitag: 10:00 bis 14:00 Uhr

Quelle

„Wider das Vergessen – Stolpersteine in Marzahn-Hellersdorf“

Mit diesem Spazierblick zu ausgewählten Stolpersteinen in Kaulsdorf und Mahlsdorf möchten wir einen Einblick in das Leben einiger Menschen geben, die in der Zeit von 1933 bis 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Die Stolpersteine halten die Erinnerung an die Menschen wach. Festes Schuhwerk wird empfohlen, die Strecke ist nur bedingt barrierefrei.

Mit: Henny Engels und Steven Kelz (Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf), Elène Misbach (ASH Berlin)

Start: 14.30 Uhr S-Bahnhof Kaulsdorf (von der ASH aus erreichbar mit U5 Richtung Alexanderplatz, ab S-Bahnhof Wuhletal umsteigen in die S5)

Die Reihe „Spazierblicke“ veranstaltet das Kooperationsforum Marzahn-Hellersdorf – ASH. Jeder dieser Stadtteil(ver!)führungen soll einen anderen, neuen Blick auf den Bezirk Marzahn-Hellersdorf eröffnen. Alle Spazierblicke sind öffentlich und werden unentgeltlich angeboten.

Jahresprogramm der Spazierblicke 2019/20: https://www.ash-berlin.eu/fileadmin/Daten/Vernetzung/Kooperationen/Flyer_Programm_Spazierblicke_2019_20.pdf

+++ Petra Pau lädt ein… Buchvorstellung und Diskussion „Extreme Sicherheit“ am 20. Januar 2020 +++

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 20. Januar 2020 um 18.30 Uhr lädt Petra Pau zur Buchvorstellung des Sammelbandes „Extreme Sicherheit – Rechtsradikale in Polizei Verfassungsschutz, Bundeswehr und Justiz“ in die Alice-Salomon-Hochschule ein. Hier wird sie zusammen mit der Herausgeberin Heike Kleffner und der Taz-Journalistin und Autorin Malene Gürgen die Ergebnisse des Sammelbandes diskutieren.

Den Veranstaltungsflyer finden Sie im Anhang.
Wir möchten Sie rechtherzlich einladen und würden uns freuen, wenn Sie die Veranstaltung in Ihre Ankündigungen, Newsletter und Terminspalten mitaufnehmen könnten.

Link zur Facebookveranstaltung: https://de-de.facebook.com/events/1063988927284076/
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„Immer wieder wird über rechtsextreme Vorfälle in staatlichen Behörden berichtet. Vor allem seit der Selbstenttarnung des NSU wird die demokratische Verfasstheit der Sicherheitsbehörden öffentlich breit diskutiert. Kann man hier wirklich noch von Einzelfällen sprechen oder gibt es rechtsextreme Gruppen und Netzwerke? Und wie steht es um den staatlichen Aufklärungswillen?

Auch in Berlin sind diese Fragen brandaktuell. Seit zehn Jahren gibt es in Neukölln eine mutmaßlich rechtsextrem-motivierte Anschlagsserie. Bis heute gibt es keine Ermittlungserfolge. Die Hinweise auf mangelnden Aufklärungswillen bis hin zu aktiver Vertuschung bei Polizei und Verfassungsschutz verdichten sich, die Sorge um rechte Netzwerke wächst.

Die Ergebnisse des Sammelbandes „Extreme Sicherheit“ möchte Petra Pau gemeinsam mit Heike Kleffner (Herausgeberin, Autorin) und Malene Gürgen (taz, Autorin) umfassend diskutieren.“