Koordinierungsstelle Marzahn-Hellersdorf

Erklärung der pad gGmbH zu den verbalen Angriffen in der BVV

Die letzte Sitzung der Marzahn-Hellersdorfer BVV wurde von der AfD für einen diffamierenden Wortbeitrag gegen unseren Träger pad gemeinnützige Gmbh und gegen zwei Personen genutzt.
Dazu hat unser Träger nun eine Stellungnahme verfasst, die wir gerne teilen.
 
“Wir werden uns nicht durch diese Angriffe der AfD einschüchtern lassen. Unsere demokratische und menschenrechtsorientierte Haltung verbietet uns diesen Entwicklungen neutral gegenüberzustehen. Wir werden weiterhin in unseren Einrichtungen und Projekten für eine vielfältige und weltoffene Stadtgesellschaft einstehen und jenen Gehör verschaffen, die von Ressentiments, Vorurteilen und extrem rechter Gewalt betroffen sind.”
 
 
Ab 21.37 Uhr Situngszeit kann die Diskussion in der BVV hier angesehen werden: https://youtu.be/SvDvmM-Ri0Y
 

Angebote des Bereiches Demokratie der pad gGmbH in Zeiten von Corona

Demokratische Kultur, Solidarität, Nachbarschaftsvernetzung und Beteiligung online. Dass das geht zeigen gerade die unterschiedlichen Projekte des Demokratiebereichs der pad gGmbH in Zeiten der Corona-Pandemie.

Beratungen, Diskussionen, Teamsitzungen und der regelmäßige Austausch mit Kooperationspartner_innen finden kontinuierlich in Video-und Telefonkonferenzen statt. Auch Sprach-und Erzählcafés oder der nachbarschaftliche Austausch zum solidarischen Umgang mit Corona im eigenen Kiez werden als niedrigschwellige Online-Formate weiterhin realisiert. Wie viele andere auch machen sich die Projekte auf den Weg neue digitale Methoden und Formate für die jeweiligen Themenfelder und Bedarfe der Zielgruppen nutzbar zumachen. Dazu besuchen Mitarbeiter_innen Webinare, tauschen sich mit Fachprojekten zu digitalen Konzepten der politischen Bildung aus und mischen sich im Sinne eines menschrechtsorientierten Zusammenlebens in (lokale) Facebookdebatten, Chats oder anderen Social Media Netzwerken ein. Einer rassistischen, antisemitischen oder nationalistischen Deutung der Pandemie und ihrer Schutzmaßnahmen wird auf verschiedenen Ebenen entgegen gewirkt. Dass dies nicht nur im digitalen Raum passiert, sondern auch weiterhin auf der Straße im öffentlichen Raum zeigt beispielsweise die weiterlaufende Dokumentation von Vorfällen des Lichtenberger Registers für den Monat März.

Zum einen nutzen die Mitarbeiter_innen die Zeit für Recherchen zu Methoden sowie Themen ihrer Arbeitsfelder oder der Weiterentwicklung der Öffentlichkeitsarbeit zum anderen stellen sie aber auch ihre Ressourcen ganz konkret für aktuelle Hilfsmaßnahmen zur Verfügung. So stellen sowohl die Stadtteilkoordination Lichtenberg-Mitte als auch das Team von BENNam Blumberger Damm ihre Lastenräder im Rahmen der nachbarschaftlichen fLotte Corona-Hilfe zur Verfügung: https://flotte-berlin.de/lastenraeder-coronahilfe/

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