Koordinierungsstelle Marzahn-Hellersdorf

Newsletter für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf Mai/Juni 2020 erschienen!

Liebe Leser*innen,

herzlich willkommen zum dritten Newsletter der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf im Jahr 2020.

Bestimmt hat sich bei Euch, genauso wie bei uns, einiges verändert seitdem unser letzter Newsletter Ende Februar erschienen ist. Schritt für Schritt wurde alltägliches und gewohntes abgesagt oder eingeschränkt: Zunächst wurden Großveranstaltungen abgesagt, dann Kitas und Schulen geschlossen und im März und April sind wir dazu angehalten unsere sozialen Kontakte und auch unsere Gänge nach draußen auf ein absolutes Minimum zu beschränken. (mehr …)

Angebote des Bereiches Demokratie der pad gGmbH in Zeiten von Corona

Demokratische Kultur, Solidarität, Nachbarschaftsvernetzung und Beteiligung online. Dass das geht zeigen gerade die unterschiedlichen Projekte des Demokratiebereichs der pad gGmbH in Zeiten der Corona-Pandemie.

Beratungen, Diskussionen, Teamsitzungen und der regelmäßige Austausch mit Kooperationspartner_innen finden kontinuierlich in Video-und Telefonkonferenzen statt. Auch Sprach-und Erzählcafés oder der nachbarschaftliche Austausch zum solidarischen Umgang mit Corona im eigenen Kiez werden als niedrigschwellige Online-Formate weiterhin realisiert. Wie viele andere auch machen sich die Projekte auf den Weg neue digitale Methoden und Formate für die jeweiligen Themenfelder und Bedarfe der Zielgruppen nutzbar zumachen. Dazu besuchen Mitarbeiter_innen Webinare, tauschen sich mit Fachprojekten zu digitalen Konzepten der politischen Bildung aus und mischen sich im Sinne eines menschrechtsorientierten Zusammenlebens in (lokale) Facebookdebatten, Chats oder anderen Social Media Netzwerken ein. Einer rassistischen, antisemitischen oder nationalistischen Deutung der Pandemie und ihrer Schutzmaßnahmen wird auf verschiedenen Ebenen entgegen gewirkt. Dass dies nicht nur im digitalen Raum passiert, sondern auch weiterhin auf der Straße im öffentlichen Raum zeigt beispielsweise die weiterlaufende Dokumentation von Vorfällen des Lichtenberger Registers für den Monat März.

Zum einen nutzen die Mitarbeiter_innen die Zeit für Recherchen zu Methoden sowie Themen ihrer Arbeitsfelder oder der Weiterentwicklung der Öffentlichkeitsarbeit zum anderen stellen sie aber auch ihre Ressourcen ganz konkret für aktuelle Hilfsmaßnahmen zur Verfügung. So stellen sowohl die Stadtteilkoordination Lichtenberg-Mitte als auch das Team von BENNam Blumberger Damm ihre Lastenräder im Rahmen der nachbarschaftlichen fLotte Corona-Hilfe zur Verfügung: https://flotte-berlin.de/lastenraeder-coronahilfe/

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30 Jahre Wiedervereinigung – Presseschau, Debattenbeiträge und Kulturtipps

Im 30. Jahr der Wiedervereinigung erleben wir erneut einen Umbruch in der Gesellschaft, ausgelöst durch die Corona-Krise. Die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf sammelt an dieser Stelle Debattenbeiträge, Pressemeldungen, Buchtipps, Film- und Ausstellungsideen u.a. zum Thema. Der Beitrag wird laufend aktualisiert!

Als Aufhänger verwenden wir einen spannenden Beitrag aus einer ebenfalls neuen Serie zum Thema in der Berliner Zeitung. Der ehemalige Bürgerrechtler Klaus Wolfram schreibt dort unter der Überschrift “Das Ende der Revolution”: 

Kaum eine Rede hat so heftige Reaktionen hervorgerufen wie die des ehemaligen Bürgerrechtlers Klaus Wolfram 2019 vor der Akademie der Künste. Er beschreibt darin, wie aus dem ostdeutschen Aufbruch von 1989 Entmündigung und Belehrung durch die Westdeutschen wurden – und was das für das Heute bedeutet.

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Gespräch über die ostdeutsche Provinz: „Wir brauchen eine Herzensbildung“ – Als Ethnografin erforscht Juliane Stückrad Orte und Gemeinschaften, auch in ihrer Heimat Thüringen. Ein Gespräch über Mut und Unmut in Ostdeutschland. (taz, 28.04.2020)

Wie Corona den Osten herausfordert Die Ostdeutschen haben im Lauf der Geschichte ein zwiespältiges Verhältnis zum Gehorsam entwickelt. (Neues Deutschland, 18.04.2020)

Junge Ossis haben keine Kultur Jetzt erobern sie sich die zurück. Vorne mit dabei: die Autorin Valerie Schönian. Sie erklärt, was das “Ostbewusstsein” ausmacht. (Vice Magazin, 31.03.2020)

Ein stilles Ende Transformation Ein prächtiger neuer Band erzählt in Wort und Bild vom Abschied der DDR (Freitag, 30.03.2020)

Im Hochwasser der Wut – Ingo Schulze erzählt von einem Antiquar, der zwei Mal zum Dissidenten wird (Freitag, 22.03.2020)

Paula Irmschlers Roman „Superbusen“: Innenansichten aus Chemnitz (taz, 28.02.2020)

 

Für jede ein Foto

Die Tageszeitung “Neues Deutschland” berichtet:

Klaus Baltruschat war linker Buchhändler und wurde von einem Nazi angeschossen. Generationen von Mädchen kennen den Teil seines Lebens nicht. Für sie ist er Klaus, ihr Handballtrainer.

Nächste Übung: Antäuschen. Ball fangen, anlaufen, antäuschen rechts, zwei Schritte links, Sprung, Wurf. Elf Mädchen warten zappelig in einer Schlange, bis sie dran sind. Kopf, Arme, Beine, Mund ununterbrochen in Bewegung. Neun, zehn Jahre sind sie alt. Ihr Trainer könnte ihr Urgroßvater sein. Im grünweißen Trainingsanzug des Berliner Vereins SV Friedrichshagen steht er in der Halle und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Generationen von Mädchen hat er diese Technik schon beigebracht. Die eine Hälfte der Bälle landet bei der Torwartin auf dem Bauch oder rollt quer durch die Halle, ein Mädchen hechtet gebeugt hinterher. Jeder zweite Ball landet im Tor – immer in der rechten oberen Ecke. Wie oft hat er das schon gesehen, wie oft dieselbe rhetorische Frage gestellt: »Kann mir jemand sagen, wie viele Ecken ein Tor hat?« Die Mädchen kichern. Botschaft angekommen. Wird es Klaus doch einmal zu viel, schickt er einen kurzen Pfiff oder ein knappes »Hey« in ihre Richtung. Oft passiert das nicht an diesem Mittwoch im Winter, die Mädchen haben Lust auf Bewegung und machen, was der Trainer sagt. Der ist 85 Jahre alt und hat nur einen Arm. Aber das fällt gar nicht auf.

Nur wenige Kinder wissen, was mit dem Arm passiert ist. Wer doch einmal fragt, dem erzählt er von einem Überfall und einem Neonazi, sie sollten ihre Eltern fragen, was das ist, oder seinen vollen Namen googeln: Klaus Baltruschat. Für Kinderohren klingt seine Gesichte ziemlich abenteuerlich. »Ich trage die Geschichte nicht vor mir her«, sagt Baltruschat. Aber sie ist immer bei ihm.

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»Jugendliche brauchen Angebote in ihren Gemeinden«

Eine Empfehlung der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf:

Die Initiative Polylux will zivilgesellschaftliche Projekte in Ostdeutschland unterstützen – jüngst erhielt sie 100.000 Euro an Spenden

Die Initiative Polylux hat kürzlich 100.000 Euro an Spenden erhalten. Viele wollten mit ihrer Unterstützung offenbar die AfD schwächen. Was war Ihre erste Reaktion?

Natürlich freuen wir uns einerseits über das Geld. Andererseits haben wir die Spenden zu einer Zeit erhalten, als in Hanau ein Rechtsterrorist neun Menschen ermordete. Das trübt die Stimmung. Wir haben aber zumindest jetzt die Möglichkeit, genau solche Projekte zu fördern, die die Zivilgesellschaft stärken. Wir wollen antifaschistische Arbeit, migrantische Selbstorganisation und unabhängige Jugendarbeit unterstützen.

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Antirassistisches Register Marzahn-Hellersdorf jetzt auch auf Twitter

Das antirassistische Register Marzahn-Hellersdorf ist jetzt auch auf Twitter vertreten: https://twitter.com/registerMaHe

Ab sofort können rassistische, antisemitische, LGBTIQ*-feindliche und andere diskriminierende Vorfälle in Marzahn und Hellersdorf via Nachrichtenfunktion gemeldet werden.

Meldungen können weiterhin über arreg[at]ash-berlin[punkt]eu oder über Anlaufstellen im Bezirk gemeldet werden.

Die aktuelle Chronik für das Jahr 2020 ist hier zu finden.

Solidarische und selbstorganisierte Nachbarschaftsstrukturen in Zeiten der Corona-Krise

Wenn ihr Menschen aus Risikogruppen unterstützen wollt, sucht nach Nachbarschaftshilfen. Unter dem Link werden gerade Stadtteil-Gruppen gesammelt (gerne ergänzen & weiterverbreiten). Marzahn-Hellersdorf ist jetzt auch mit dabei! Mehr Infos findet Ihr hier. Seid solidarisch!
#COVIDー19 #CoronaVirusDE

Informationen und Dateien zur Selbstorganisation in Zeiten von Corona

Aktuelle Übersicht der Öffnungs- und Sprechzeiten des Bezirksamts

Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Berlin (Senat Berlin, 14.03.2020)

Solidarität ist das Gebot der Stunde: Informationen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie in Marzahn-Hellersdorf hier. (15.3.2020/Quelle: Die Linke MaHe)

Alle Coronavirus-Infektionen nach Landkreisen und Bundesländern (Tagesspiegel)

Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland (16.03.2020 – Quelle: Bundesregierung)

«Unsere Vernunft, unser Herz füreinander»: Solidarität in der Corona-Krise und danach (16.03.2020 – Quelle: Rosa Luxemburg Stiftung)

Das Bezirksamt im Corona-Modus (Berliner Woche, 17.03.2020)

Neue Verordnung des Senats zur Corona-Krise aus der Senatssitzung vom 17. März 2020 tritt am 18. März in Kraft (17.03.2020, Senat Berlin)

WIR GEGEN CORONA – ein neues offenes Berliner Angebot, das Hilfsbedürftige mit denjenigen verknüpfen will, die gern helfen möchten ➔ wirgegencorona.com | #LernOrtEngagement #Digitalisierung (18.03.2020)

Corona-Krise: Alltagserfahrungen „von unten“ (Hände weg vom Wedding, 18.03.2020)

Sammlung von Informationen zu und Anregungen zum Umgang mit den aktuellen Herausforderungen durch die Virus-Infektion besonders für Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte (mehrsprachig, 20.03.2020).

Zweite Verordnung zur Änderung der Sars-Cov-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung. (Berliner Senat, 21.03.2020)

Netzwerk “Solidarisch gegen Corona” auf Twitter.

Die zentrale Informationsseite des Berliner Senats zur Coranakrise befindet sich hier. (23.03.2020)

„Kiezhilfe Mehrower Allee“ Ob beim Einkauf, Apotheken- oder Ärztebesuchen oder Transportunterstützung.
Wer helfen möchte oder selbst Hilfe benötigt: Tel.: 0176 43 65 18 64
Transportunterstützung: 0152 55 98 51 64

Corona-Hilfe der Freiwilligenagentur Marzahn-Hellersdorf.

Auf dem Engagementportal sind zahlreiche Informationen zu COVID-19 und Hinweise auf Hilfsangebote zu finden. Auch zu Möglichkeiten, sich zu engagieren.

Aufklärung zum Coronavirus für Geflüchtete und Migrant*innen: „Corona-Initiative“ des Ethno-Medizinischen Zentrum informiert online in 15 Sprachen. (23.03.2020)

Das Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de hat eine neue Hotline für die Koordinierung von Nachbarschaftshilfe gestartet (0800 866 55 44). Unter der Hotline können Menschen ohne Internetzugang ein Gesuch aufgeben. Geben Sie die Nummer deshalb gerne weiter. Auf der Sonderseite nebenan.de/corona bündelt das Netzwerk zudem alle Hilfsangebote und -gesuche rund um das Coronavirus nach Postleitzahlen sortiert.

Außerdem wurde die bundesweise Website “Quarantänehelden” ins Leben gerufen um die Vermittlung von Helfenden und Hilfesuchenden zu ermöglichen. Hier können Sie Ihre Hilfe anbieten oder ein Hilfegesuch aufgeben: http://www.quarantaenehelden.org

Aufruf zur Solidarität: Jetzt ist Tag der Nachbarn – Helfen wir einander

Der Tag der Nachbarn ist eine jährliche Initiative zur Stärkung des nachbarschaftlichen Miteinanders in unserer Gesellschaft. Angesichts der Corona-Krise ist dies nun besonders wichtig. Vernetzt Euch mit Euren Nachbar*innen und bietet ihnen Unterstützung an. Hier findet ihr entsprechende Vorlagen zum Ausdrucken – für den Hausflur, die Wohnungstüren und die Briefkästen – sowie andere Tipps.

Solidarität in Marzahn-Hellersdorf – Aktuelle Informationen, Hinweise und Tipps, der Corona-Pandemie zum Trotz.

“Unser Alltag hat sich drastisch durch Corona verändert. Vielen neuen Herausforderungen stehen wir gegenüber. Diesen müssen wir nicht immer allein entgegen treten, wie man auf folgenden Padlet sieht.” (03.04.2020)

#WirBleibenZuhause in Marzahn-Hellersdorf – Pressemitteilung vom Bezirksamt (06.04.2020)

FreiwilligenAgentur richtet Koordinierungsstelle für Corona-Hilfe-Engagement ein (08.04.2020)

ZUGANG ZU MEDIZINISCHER VERSORGUNG: FÜR ALLE – JETZT SOFORT – FÜR IMMER! (Medibüro Berlin, 14.04.2020)

Mehr Hintergrund-Informationen zum Coronavirus  (Quelle: Tagesspiegel):

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Courage? Ausgezeichnet!

Das Bündnis für Mut und Verständigung zeichnet Engagement gegen Rassismus und Gewalt aus – Vorschläge gesucht!

Sie kennen Menschen oder Gruppen, die sich in besonderer Weise gegen Diskriminierung einsetzen, die hinsehen und sich einmischen, sich engagieren und Verantwortung übernehmen, Zivilcourage zeigen? Das Bündnis für Mut und Verständigung zeichnet Einzelpersonen und Initiativen aus Berlin und Brandenburg für ihre langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit oder ihr couragiertes Eingreifen aus.

Machen Sie dem Bündnis einen Vorschlag! Das Band für Mut und Verständigung würdigt beispielhaftes Handeln gegen rassistische Diskriminierung und Gewalt und den Einsatz für ein friedliches, respektvolles Miteinander. Es wird im Sommer 2020 vom Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg vergeben.

Schicken Sie Ihre Vorschläge bis zum 31.03.2020 an vorschlag@band-mut-verständigung.de mit einer kurzen Begründung.

Alle Informationen dazu auch hier zu finden.

AfD Flügel und Beobachtung durch den Verfassungsschutz

Der “Flügel” der AfD, eine Interessengemeinschaft innerhalb der Partei, die keine Mitgliederlisten führt, wird nun vom Verfassungsschutz beobachtet. Nachfolgend haben wir Presseartikel zu diesem Thema gesammelt und auch die nachfolgenden Ereignisse mitaufgeführt: So beschloss der Bundesvorstand der AfD, dass sich der Flügel selbst auflösen soll, was dieser auch tat.

AfD: Meuthens Demontage (Blick nach Rechts, 08.04.2020)

Meuthen wünscht sich eine UAfD (taz, 02.04.2020)

Von wegen flügellahm (Jungle World, 02.04.2020)

Flügel-Kampf (Süddeutsche Zeitung, 02.04.2020)

Meuthen verärgert Gauland, Chrupalla und Höcke (Spiegel, 02.04.2020)

Meuthen befürwortet Trennung vom “Flügel” (Süddeutsche Zeitung, 01.04.2020)

Gefährliche Ex-Freunde (taz, 27.03.2020)

AfD-Streit um den “Flügel” – Liegt Spaltung in der Luft? (Tagesschau, 26.03.2020)

Thüringer Verfassungsschutz sieht Flügel-Auflösung als “Nebelkerze” (Zeit Online, 26.03.2020)

AfD-Flügel erklärt seine Tätigkeit für beendet (Zeit Online, 25.03.2020)

„Flügel“ hört offiziell auf (taz, 25.03.2020)

Jörn Kruse fordert eine Spaltung der AfD (NDR, 23.03.2020)

Auflösung des AfD-“Flügels”: Untrennbar verwachsen (Spiegel, 23.03.2020)

Wie die AfD um ihren rechtsextremen „Flügel“ ringt (Tagesspiegel, 23.03.2020)

“Durchsichtiges PR-Manöver”: Bundespolitik sieht Auflösung des AfD-“Flügels” skeptisch (RND, 23.03.2020)

Wie der AfD-“Flügel” Geld beschaffte (Zeit Online, 22.03.2020)

AfD: Hü und Hott mit Höckes “Flügel” (mdr Thüringen, 22.03.2020)

Alles andere als gestutzt (taz, 22.03.2020)

„Der AfD-Führung fehlt die Macht, um sich von Höcke zu trennen“ (Tagesspiegel, 22.03.2020)

Flügel gestutzt, Inhalte bleiben (der rechte rand, März / April 2020)

Kein Anfang ist gemacht (Süddeutsche Zeitung, 20.03.2020)

Ein Fall von strategischer Kosmetik (Zeit Online, 20.03.2020)

„Flügel“ soll sich auflösen (taz, 20.03.2020)

Partei will sich von Extremisten trennen (Tagesspiegel, 20.03.2020)

Anzug gegen Jogginghose (Junge Welt, 20.03.2020)

Die AfD bangt um ihre Beamten (Freitag, 20.03.2020)

Druck auf Kalbitz wächst (taz, 19.03.2020)

So viel Dampf im Kessel wie noch nie (Süddeutsche Zeitung, 19.03.2020)

Der Streit über Oberstudienrat Höcke (Spiegel, 19.03.2020)

Björn Höckes AfD-“Flügel” wird immer aggressiver – vor allem nach innen (RND, 18.03.2020)

Noch mehr Ungemach für AfD? (taz, 17.03.2020)

Thüringen drängt Hessen zu Disziplinarmaßnahmen gegen Björn Höcke (Zeit Online, 17.03.2020)

Esken fordert Konsequenzen für Beamte in AfD-“Flügel” (Spiegel, 17.03.2020)

Druck auf Beamte in der AfD wächst (Handelsblatt, 17.03.2020)

Höcke schockiert mit Auschwitz-Wortspiel (Tagesspiegel, 16.03.2020)

Brandenburgs AfD-Chef Andreas Kalbitz war offenbar HDJ-Mitglied (Tagesspiegel, 14.03.2020)

AfD-Politiker: Erkenne an Äußerungen nichts rechtsextremes (Süddeutsche Zeitung, 13.03.2020)

AfD-„Flügel“ für Verfassungsschutz „erwiesen rechtsextremistisch“ (MiGAZIN, 13.03.2020)

„Warnung an Feinde der Demokratie“ (taz, 12.03.2020)

Interview mit dem Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes Stephan Kramer: „Das ist offener Rassismus“ (taz, 12.03.2020)

Gefährlicher als die NPD (taz, 12.03.2020)

Sachsen und Brandenburg prüfen schärfere Beobachtung der AfD-Landesverbände (Tagesspiegel, 12.03.2020)

Es sollte auch über ein Verbot nachgedacht werden (Tagesspiegel, 12.03.2020)

Verfassungsschutzchef nennt Kalbitz Rechtsextremisten (rbb24, 12.03.2020)

Schlag gegen rechts außen (Spiegel, 12.03.2020)

“Flügel”, mach die Flatter (Spiegel, 12.03.2020)

So sprechen “Flügel”-Anführer Höcke und seine Leute (Spiegel, 12.03.2020)

Reach Out und die Berliner Registerstellen haben Fallzahlen für 2019 vorgestellt

Reach Out, die Beratungsstelle für Opfer von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, die Berliner Registerstellen und EACH ONE Monitoring haben gestern zum Pressegespräch eingeladen.

blick nach rechts berichtet (am 11.03.2020):

“In Berlin sind 2019 rund 500 Personen bei rechten, rassistischen und antisemitischen Angriffen verletzt und bedroht worden. Das geht aus der Statistik für das vergangene Jahr hervor, die die Berliner Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt jetzt vorgelegt hat.

Die Zahlen, die ReachOut, die Berliner Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, präsentiert, sind höchst alarmierend. Mit insgesamt 390 Taten fand 2019 durchschnittlich an jedem Tag mindestens ein rechter, rassistischer und antisemitischer Angriff in der Hauptstadt statt, mehr als die Hälfte der Taten sind rassistisch motiviert. Das entspricht einem Anstieg um mehr als einem Viertel gegenüber 2018. Für ReachOut sind es die höchsten Angriffszahlen seit der Gründung des Projektes vor knapp 20 Jahren.” weiterlesen

Weitere Berichterstattung:

Kampf gegen Rassismus: Vieles auf der Strecke geblieben (Berliner Zeitung, 12.03.2020)

Opferberatung zählt neues Hoch an Hasstaten in Berlin (Tagesspiegel, 11.03.2020)

Verletzt, gejagt, bedroht (11.03.2020)

Immer enthemmter (taz, 11.03.2020)

Beratungsstelle: So viele rassistische Angriffe in Berlin wie noch nie seit 2001 (Berliner Zeitung, 11.03.2020)

Die Pressemitteilung von Reach Out ist hier nachzulesen.

Die Auswertung der Registervorfälle sind hier zu finden. Auch nachzulesen in der Pressemitteilung zu den Registervorfällen 2019.