Koordinierungsstelle Marzahn-Hellersdorf

Aktionstag gegen Verschwörungsmythen und Antisemitismus am 15. Mai

Derzeit erreichen Fake-News und Verschwörungsmythen rund um das Corona-Virus ein Millionenpublikum: im Netz, auf der Straße und im Bekanntenkreis. Solche teils harmlos wirkenden Verschwörungsmythen ebnen den Weg in antisemitische und rassistische Weltbilder, die zu konkreten Angriffen auf konkrete Gruppen führen: Jüdinnen und Juden, asiatisch gelesene Personen, Asylsuchende, Menschen mit Einwanderungsgeschichte, Wissenschaftler*innen sind davon betroffen.

Aber was sind Verschwörungsmythen überhaupt und wie erkenne ich sie? Was ist eigentlich das strukturell antisemitische an ihnen und was kann ich dagegen tun?

Die Amadeu Antonio Stiftung veranstaltet am 15. Mai 2020 zusammen mit dem Anne Frank Zentrum einen Digitalen Aktionstag gegen Verschwörungsmythen und Antisemitismus, um Tipps im Umgang mit Verschwörungsmythen zu geben, demokratiestärkende Narrative und Gegenerzählungen im Netz zu stärken. Und um anzuregen, sich bei so manchen Meldungen zu fragen:
Seriously? #glaubnichtalles was du hörst! (mehr …)

Sandro Witt und Matthias Quent warnen vor rechtsextremen Vereinnahmung der Corona-Krise

An dieser Stelle dokumentieren wir einen sehr guten Beitrag des “Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft” aus Jena zum Umgang mit den zunehmend von Rechts vereinnahmten Protesten gegen die Maßnahmen der Bundesregierung im Zuge der Corona-Krise:

Sandro Witt, u.a. Vorstandsvorsitzender von Mobit e.V und Matthias Quent, Soziologe und Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena und ebenfalls Vorstandsmitglied bei Mobit e.V., warnen davor, dass in der Coronakrise Rechtsextreme Ängste schüren und neue Protestbewegungen vereinnahmen.

In verschiedenen deutschen Städten haben am vergangen Wochenende Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen demonstriert. Über das Internet gründet sich derzeit ein Zusammenschluss namens „Widerstand 2020“, der bereits auch über virtuelle Untergruppen in Thüringen verfügt.

Dass die massiven psychischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu Frustrationen, Verunsicherungen, Protesten und zu neuen politischen Akteuren führen, ist verständlich und völlig normal. Menschen suchen nach Antworten, die die Politik offenbar nicht für alle befriedigend und verständlich liefert. Sie suchen auch nach Ventilen für die Frustrationen und Ängste, die uns derzeit alle begleiten und doch gerade die wirtschaftlich Schwächeren besonders hart treffen. Das Virus macht uns gleich und aus der Krise kann Gutes und Neues entstehen: Mehr Solidarität, mehr Gerechtigkeit, mehr Gleichheit und mehr Zusammenhalt aller – unabhängig von Herkunft, Religion, Abstammung oder Geschlecht. Die große Solidarität, die vielen kleinen und großen Hilfen und die beeindruckende Rücksichtnahme der Allermeisten in diesem Land zeigen dies.

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Eine Presseschau mit weiteren lesenswerten Einschätzungen und Berichten zum Thema befindet sich hier: Coronakrise, Demokratieentwicklung, Solidarität in der Nachbarschaft, Gefahren durch Rassismus und rechte Hetze…

 

8. Mai 1945: Bedingunglose Kapitulation Deutschlands – Verhandelt in Karlshorst

Berlin, der 04.05.2020

Pressemitteilung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz

Verhandelt in Karlshorst

Am 8. Mai 1945 trat die bedingungslose Kapitulation Deutschlands in Kraft.

„Wir dürfen den 8. Mai 1945 nicht vom 30. Januar 1933 trennen. Wir haben wahrlich keinen Grund, uns am heutigen Tag an Siegesfesten zu beteiligen. Aber wir haben allen Grund, den 8. Mai 1945 als das Ende eines Irrweges deutscher Geschichte zu erkennen, das den Keim der Hoffnung auf eine bessere Zukunft barg.“ So machte Richard von Weizsäcker in seiner Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes deutlich: Die Katastrophe war nicht das Ende des Krieges, sondern der Tag der Machtübertragung an die Nationalsozialist*innen im Januar 1933.

Weiterlesen hier.

Weitere Berichte zum Gedenken in Marzahn-Hellersdorf:

75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus – Individuelles Gedenken an Befreiung (LichtenbergMarzahn+, 07.05.2020)

Gedenken und Kranzniederlegung zum 75. „Tag der Befreiung“ (Bezirksamt, 07.05.2020)

Pflanzung neuer Birken im Schlosspark Biesdorf zum Tag der Befreiung (Bezirksamt, 07.05.2020)

Kampagne solidarische Kieze in Marzahn-Hellersdorf

Verschiedene Akteur*innen aus dem Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf und aus unserem Bezirk haben eine neue Kampagne ins Leben gerufen! Gerade in so schwierigen Zeiten, wie aktuell mit der Coronakrise, benötigen wir dringender denn je solidarische Nachbarschaften in den Kiezen. Wir würden uns sehr über eine breite Beteiligung der Menschen im Bezirk freuen!

Kurzaufruf:

Solidarische Kieze in Marzahn-Hellersdorf ist eine Kampagne für alle, die sich aktiv für offene, vielfältige und demokratische Nachbarschaften einsetzen.

Aktionen

Die Kampagne unter dem Motto „Solidarische Kieze“ und das dazugehörende Logo (Download hier: Solidarische Kieze Kampagnenlogo) kann bündeln und sichtbar machen, wo in unseren Kiezen, Nachbarschaften und Quartieren bereits solidarisch und bunt in aktiver Weise das Miteinander gestaltet wird.

➜ Ob Kundgebung, Sommerfest im Familienzentrum oder Aktionstag deines Vereins oder deiner Initiative, die Kampagne gibt die Möglichkeit sich auf das gemeinsame Ziel zu beziehen eine kollektive Alltagskultur und ein solidarisches Miteinander zu gestalten.

Debatten

Wie sieht eine solidarische, freie und offene Gesellschaft für uns aus? Wie können wir uns in unseren Kiezen, Nachbarschaften und Stadtteilen für ein solidarisches Miteinander einsetzen? Wie gehen wir mit Menschen, Gruppierungen und Positionen um, die unsere vielfältigen Nachbarschaften angreifen? Welche sozialen Fragen beschäftigen uns in unserem alltäglichen Leben und Erleben und wie können wir darauf gerechte Antworten finden?

➜ Indem in bestehenden und neuen Formaten über diese Fragen diskutiert wird, können sich in den Kiezen Nachbar*innen vernetzen und gemeinsame Strategien entwickeln.

Mitmachen

Die Kampagne ist so angelegt, dass jede*r mitmachen und eigene Ideen und Akzente unter diesem Dach setzen kann. Nicht nur bei unseren Nachbarschafts- und Stadtteilfesten können konkrete Mitmach-Angebote zum aktiv werden anregen, sondern jede*r kann sich auch in der Arbeitsgruppe „Solidarische Kieze“ des Bündnisses für Demokratie und Toleranz aktiv beteiligen. Für Informationen zu Zeit und Ort des nächsten Treffens, schreibe an: koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de

  • Wir sind für ein solidarisches Miteinander!
  • Wir sind für offene und vielfältige Nachbarschaften!
  • Wir sind gegen Rassismus und extrem rechte Positionen!

Im August 2019 ist in der Sitzung des Kooperationsforums Marzahn-Hellersdorf – Alice Salomon Hochschule die Idee entstanden, zwei Jahre vor den nächsten AGH- und BVV-Wahlen (Herbst 2021), eine gemeinsame Kampagne der demokratischen Zivilgesellschaft im Bezirk Marzahn-Hellersdorf zu entwickeln. Ein Hauptziel ist es dabei, gemeinsame Handlungsoptionen für eine demokratische Alltagskultur und ein solidarisches Miteinander zu erarbeiten. Dabei geht es uns um eine langfristig angelegte Auseinandersetzung mit Rassismus, extremer Rechte und Rechtspopulismus sowie mit den vielfältigen sozialen Fragen, die die Menschen in ihrem alltäglichen Leben und Erleben beschäftigen. Die demokratische Zivilgesellschaft soll mit ihrer Vielzahl an Initiativen sichtbarer werden und unter dem Kampagnenmotto „Solidarische Kieze“ vor allem auch jeweils eigene Akzente setzen und unterschiedliche Adressat*innen ansprechen können. Mit der Kampagne möchten wir auf bezirklicher Ebene anknüpfen an ähnliche Ansätze – wie zum Beispiel dem zivilgesellschaftlich breit angelegten, bundesweit agierenden Bündnis #unteilbar – und vor Ort eingreifen in die Entwicklungen zunehmender gesellschaftlicher Polarisierungen.

Und auch aus aktuellem Anlass bezüglich der Coronakrise ist es wichtiger denn je, Solidarität in der Nachbarschaft zu zeigen! Aktuell bilden sich in vielen Stadtvierteln Nachbarschaftsnetzwerke, die solidarisch Einkauf, Büchertausch, Kinderbetreuung u.v.m. organisieren. Solidarität heißt nicht nur zu Hause bleiben, sondern auch – unter Berücksichtigung aller erforderlichen Schutzmaßnahmen – solidarische Netzwerke und Nachbarschaftshilfen aufzubauen! Viele aktuelle Informationen hierzu findet Ihr hier.

Mehr und laufend aktualisierte Infos zu unserer Kampagne an dieser Stelle. Wir freuen uns über weitere Akteur*innen aus dem Bezirk, welche sich noch aktiv beteiligen oder/und als Unterstützer*innen mitmachen möchten. Bei Interesse schreibt bitte die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf an: koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de

Weiterlesen auf der Kampagnenunterseite Solidarische Kieze in Marzahn-Hellersdorf.

75. Jahrestag der Niederschlagung des Nationalsozialismus

Der 8. Mai rückt näher, und damit der 75. Jahrestag des Kriegsendes. Alle großen Gedenkveranstaltungen sind abgesagt, aber das schmälert nicht die Bedeutung dieses Tages. Aus diesem Grund sammeln wir an dieser Stelle spannende Beiträge rund um das Gedenken.

Online ist vom 2. Mai bis zum 2. September die virtuelle Ausstellung “Nach Berlin” unter 75jahrekriegsende.berlin zu sehen. Über die App “Augmented Berlin” können Interessierte vergleichen, wie historische Orte in Berlin heute aussehen und wie ihr Zustand 1945 war. Ganz analog wird am 8. Mai ein Dank in den Sprachen der vier Siegermächte ans Brandenburger Tor projiziert.

75 Jahre Befreiung vom Faschismus: Eine Sonderausstellung des Museums Berlin-#Karlshorst erinnert an Sieg der Anti-Hitler-Koalition vor 75 Jahren. Diese ist sie auch virtuell zu sehen auf museum-karlshorst.de

#75BEFREIUNG – Gedenken, Feiern, Glänzen (Eine Übersichtsartikel von “Berlin gegen Nazis” über alle geplanten Gedenkaktivitäten in Berlin)

Steinmeier zum 8. Mai: “Es gibt kein Ende des Erinnerns” (Tagesschau, 08.05.2020)

Holocaust-Überlebende: “Es war eine Befreiung für alle” (Tagesschau, 08.05.2020)

„Wir sind Schutzmaske“ (Berliner Zeitung, 08.05.2020)

Frank-Walter Steinmeiers Rede zum 8. Mai: Demokratie in Gefahr (taz, 08.05.2020)

Weizsäckers Rede war der Beginn einer neuen Erinnerung (Tagesspiegel, 08.05.2020)

Trauer und Zorn (Neues Deutschland, 07.05.2020)

8. Mai 1945: Es war auch ein Tag der Befreier (Migazin, 07.05.2020)

8. Mai 2020: 75 Jahre Kriegsende und Tag der Befreiung (DGB, 07.05.2020)

»Der 8. Mai war auch ein Tag der Befreier« (Jüdische Allgemeine, 07.05.2020)

Anti-Rassismus-Protest am 8. Mai: „Wir müssen den Alltag stören“ (Frankfurter Rundschau, 07.05.2020)

Der verschmähte Gedenktag (Jungle World, 07.05.2020)

Äußerung zum 8. Mai: Zentralrat der Juden kritisiert Gauland (Tagesschau, 06.05.2020)

Düsteres Geschichtsbild (Süddeutsche Zeitung, 06.05.2020)

Kultursenator Klaus Lederer über das Kriegsende und die Verteidigung der Demokratie (TIP Berlin, 06.05.2020)

Wo die Nazis kapitulierten (taz, 06.05.2020)

Die Sache mit der Vergangenheitsbewältigung (Deutschlandfunk Kultur, 04.05.2020)

Ein Feiertag zum Gedenken (taz, 02.05.2020)

Diese erschütternde Ausstellung zum Kriegsende-Jubiläum können Sie virtuell besuchen (Tagesspiegel, 28.04.2020)

Kapitulation in 360-Grad-Ansicht (Neues Deutschland, 27.04.2020)

Das kurze Gedächtnis (Neues Deutschland, 27.04.2020)

Berlin erinnert digital an 75 Jahre Kriegsende (Tagesspiegel, 27.04.2020)

Wie Berlin trotz Corona des Kriegsendes gedenkt (rbb, 27.04.2020)

Berlins Kultursenator Lederer will 8. Mai als Feiertag (Süddeutsche Zeitung, 27.04.2020)

Wie Berlin die Befreiung vom Nationalsozialismus feiert (Berliner Zeitung, 22.04.2020)

In den Ruinen von Berlin (Berliner Zeitung, 22.04.2020)

Petition „8. Mai zum Feiertag machen!“ erreicht über 50.000 Unterschriften – Kampagne geht in die nächste Phase (VVN-BdA, 20.04.2020)

8. Mai zum Feiertag machen! Was 75 Jahre nach Befreiung vom Faschismus getan werden muss! (Petition von Esther Bejarano und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA))

Pressemitteilung: Gedenken zum 28. Todestag von Nguyễn Văn Tú

Berlin, der 23.04.2020

Pressemitteilung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz

 

Gedenken zum 28. Todestag von Nguyễn Văn Tú

Am 24. April jährt sich der Todestag von Nguyễn Văn Tú, der 1992 in Marzahn erstochen wurde. Seit 1987 lebte er als Vertragsarbeiter in der DDR und arbeitete bis November 1990 in Waltershausen im Gummikombinat Thüringen. Da zum Jahresende 1992 seine Aufenthaltsgenehmigung endete, wollte Nguyễn Văn Tú dann zu seinen Eltern und fünf Geschwistern nach Vietnam zurückkehrenund dort auch heiraten. (mehr …)

Aktionsfonds der Partnerschaft für Demokratie Marzahn – 2020

Obwohl aktuell auf Grund der Corona-Krise noch einiges unklar ist in unserem Leben, so starten wir heute den Aufruf für den Aktionsfonds im Rahmen der Partnerschaften für Demokratie in Marzahn und Biesdorf.

Wir rufen Bürger*:innen jeden Alters, Initiativen oder freie Träger auf, sich mit kreativen Projektideen für Toleranz und Demokratie einzusetzen und dabei ein Zeichen gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und Ausgrenzung zu setzen.

Dabei können Projekte bis zu einer Höhe von 600 € gefördert werden. Gefördert werden über die FreiwilligenAgentur jene Projekte, die in den Bezirksregionen Marzahn und Biesdorf umgesetzt werden. Frühestmöglicher Projektstart ist der 15.05.2020.

Für Interessierte, die über wenig Erfahrung mit Projektanträgen verfügen, findet zur Vorbereitung der Projektanträge ein Workshop „Von der Idee zum fertigen Projektantrag“ statt. Sie sind herzlich dazu eingeladen! Der Projektworkshop wird online stattfinden. Termin und Link erhalten Sie, wenn Sie sich unter kontakt@fwa-mh.de anmelden. (mehr …)

Aktionsfonds der Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf – 2020

Der Aktionsfonds der Partnerschaften für Demokratie Hellersdorf fördert wieder eure Ideen. Ob ein gemeinsames Fußballturnier, ein Skate-Contest oder ein nachbarschaftlicher Grillabend mit Open-Air-Kino. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Initiativen, freie Träger oder Bürger_innen jeden Alterskönnen sich mit ihren Projektideen für mehr Toleranz und Demokratie auf eine Förderung von bis zu 600 € bewerben.

Das Projekt sollte frühestens am 15.5.2020 starten und in Hellersdorf, Kaulsdorf oder Mahlsdorf stattfinden. Weitere Infos zur Förderung und Einreichung der Unterlagen gibt es auf dieser Seite. Alle erforderlichen Unterlagen befinden sich in der rechten Spalte dieser Seite.

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Am 21. April 1945 wurde das erste Haus in Berlin befreit: Nie wieder Krieg!

LichtenbergMarzahn+ berichtet:

Marzahn-Hellersdorf/ Lichtenberg. Wer aus Osten auf der Landsberger Allee Richtung Berliner Stadtzentrum unterwegs ist, dem fällt nach Überqueren einer unscheinbaren Straßenbrücke auf der rechten Seite sicher das Haus mit der roten Fassade auf. In weißer Schrift prangt groß ein Datum: „21. April 1945“. An jenem Tag wurde die erste rote Fahne mit Hammer und Sichel auf einem Berliner Haus gehisst. Es war das erste Gebäude, das die Rote Armee gemeinsam mit polnischen Soldaten vor 75 Jahren im Kampf um Berlin erreichte. „Pobjeda (Sieg) steht in Kyrillischer Schrift auf der Gibelwand der Landsberger Allee 563, darunter „Na Berlin“ (Nach Berlin). Der Krieg trat in seine letzte Phase.

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Auch das Bündnis für Demokratie und Toleranz und die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf unterstützen den Aufruf an alle demokratischen Parteien im Bezirk sowie die Zivilgesellschaft – aufgrund des Corona bedingten Ausfalls der Kundgebung vor dem „Haus der Befreiung“ – im Zeitraum vom 21. April bis zum 8. Mai, dem Tag der das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa markiert, individuell an den mehr als 50 Gedenkorten im Bezirk, an Denkmalen und Stolpersteinen, an die Befreiung vom Faschismus zu erinnern. Mehr dazu hier: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Wir gedenken der Befreiung Marzahns am 21. April 1945 

Gedenken an die Befreiung vom Faschismus in Marzahn-Hellersdorf – Video mit Gedenkideen im Bezirk.

Das La Casa in Hellersdorf hat mit Petra Pau in ihrem neuen Podcast über den 21. April und dem Gedenken im Bezirk gesprochen. Nachzuhören hier.

Mit der Befreiung von Marzahn am 21. April 1945 begann die Befreiung von Berlin. Das Kriegsende war nah. Aber war das “Haus der Befreiung” hier im Bild auch das erste befreite Haus in Berlin? Mehr dazu im Tagesspiegel-Newsletter.