Koordinierungsstelle Marzahn-Hellersdorf

Einladung zum gemeinsamem Tischgespräch (Teil 3): „Demokratie in Gefahr? – Was tun?“

Unsere Demokratie scheint bedroht und Vieles, was in unserer demokratischen Gesellschaft und in unserem Zusammenleben vor kurzem noch selbstverständlich schien, hat dieser Tage an Gewissheit verloren. Wir erleben eine Zeit der Ausgrenzung, autoritäre Strömungen bekommen immer mehr Zulauf und die Wahlbeteiligung sinkt: Wir wollen mit den Bewohner*innen von Marzahn-Hellersdorf ins Gespräch kommen!

Veranstalter: Das Projekt WELCOME! des Ev. Kirchenkreises Berlin Süd-Ost, das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf, die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf und die Ev. Kirchengemeinde Kaulsdorf laden alle Bürger*innen zu einem Tischgespräch am 20.09.2024 in die Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Kaulsdorf ein. (mehr …)

Plakat und Programmheft „Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf 2024“

Via Integrationsbüro Marzahn-Hellersdorf: Sehr geehrte Damen und Herren, bald ist es soweit und die „Interkulturellen Tage in Marzahn-Hellersdorf 2024“ starten mit einem vielseitigen und sehr abwechslungsreichem Programm. Dafür möchten wir uns heute schon mal bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken. Dank Ihrer Beiträge wird sichtbar, wie engagiert, bunt und vielfältig unser Bezirk ist. Anbei erhalten Sie …mehr

Einladung zum Austausch mit dem Bezirklichen Raum für Beteiligung

Jugendfreizeiteinrichtungen, Stadtteilzentren u.a. sind im Laufe ihres Betriebs mitunter von Um- oder Neubauarbeiten betroffen bzw. erleben die Umgestaltung von Orten in ihrer unmittelbaren Nähe mit. Oftmals wissen die Fachkräfte dieser Einrichtungen selbst nicht viel über Planungen und Abläufe der Maßnahmen. Bei der Möglichkeit, sich an derartigen bezirklichen Verfahren zu beteiligen, gelingt es aus u.a. diesen …mehr

Schöner leben ohne Nazis am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf

Am 7. September 2024 findet von 14 – 19 Uhr, nunmehr zum sechzehnten Mal, das Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ auf dem Alice-Salomon-Platz statt.

„Schöner leben ohne Nazis“ wird von verschiedenen Parteien und Vereinen, die sich im Bündnis für Demokratie versammelt haben, durchgeführt. Seit seiner ersten Ausgabe hat sich das Netzwerk stetig erweitert. Insgesamt werden sich in diesem Jahr über 40 Institutionen, meist aus dem Bezirk auf der Bühne oder an Ständen daran beteiligen.

Bei „Schöner leben ohne Nazis am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ präsentieren sich verschiedene im Bezirk ansässige demokratische Akteure (z.B. Vereine, Initiativen, Parteien, Ämter, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften), die sich aktiv dem Ziel verschrieben haben, gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Ausgrenzung, Rechtsextremismus und jedwede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu setzen.

Auf dem Fest werden sich die Akteure mit Infoständen und Aktionen für Menschen jeden Alters vorstellen. Mit dabei sind Spielangebote und Basteleien für die Kleinen, Quizze und Sport für Jugendliche, Informationen und Ausstellungen für die Älteren.

Das Bühnenprogramm ist vielfältig und hält Beiträge für alle Altersgruppen parat.

Zum Bühnenprogramm, den Partner*innen und Angeboten geht es hier. (mehr …)

Newsletter für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf – Juli/August 2024

Liebe Leser*innen, liebe Freund*innen und Mitstreiter*innen der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung,

an dieser Stelle gibt es trotz der Sommerferien über einige Ereignisse und Neuigkeiten aus unserem Bezirk zu berichten. In den vergangenen Monaten haben wieder einige spannende Veranstaltungen stattgefunden, es wurde ein neues Europaparlament gewählt, in den Kiezen und Nachbarschaften finden aktuell fast täglich Sommerfeste zur Stärkung des solidarischen Miteinanders in Marzahn-Hellersdorf statt, währenddessen die Aktivitäten des neonazistischen III. Weges und dessen Jugendorganisation NRJ weiterhin die bezirkliche Zivilgesellschaft beschäftigen.

Mehr dazu hier.

Demokratiebericht Marzahn-Hellersdorf für das Jahr 2023 ist erschienen!

Liebe Leser*innen, liebe Mitstreiter*innen!

Auch das Jahr 2023 hatte auf bezirklicher, aber auch weltpolitischer Ebene viele Herausforderungen. Zugleich entstand dieser Jahresbericht für das vergangene Jahr unter den Eindrücken bundesweiter zivilgesellschaftlicher Proteste aufgrund eines vom Recherchekollektiv Correctiv veröffentlichten Berichtes über ein Treffen von hochrangigen AfD-Politiker*innen, Neonazis und finanzstarken Unternehmer*innen im November 2023 in einem Hotel bei Potsdam. Viele Engagierte hofften Anfang des Jahres darauf, dass diese Protestwelle zu einem Zurückdrängen des Rechtsextremismus, lokal sowie bundesweit, führen könnte und das kleinteilige, langjährige Engagement gegen extreme Rechte wieder gestärkt würde.

Kriege und militärische Auseinandersetzungen verunsichern und besorgen viele Menschen – nach wie vor. In Deutschland herrscht bei vielen Menschen Frust und Unverständnis aufgrund der ständigen Streitereien in der Ampel-Koalition und schlecht vermittelter Gesetzesänderungen (u.a. Heizungsgesetz) auf Bundesebene. Infolgedessen steigen Demokratieverdrossenheit und auch die Zustimmungswerte u.a. der AfD zwischenzeitlich in vielen Umfragen in bisher nicht gekannte Höhen. Im Superwahljahr 2024 steht die bundesdeutsche Demokratie vor einem Härtetest. Noch dazu gibt es seit Ende 2023 eine neue Welle des Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus infolge der menschenverachtenden, islamistisch motivierten Terrorattacken der Hamas am 7. Oktober in Israel mit über 1200 ermordeten Zivilist*innen zu beklagen. Dies alles beschäftigt uns aktuell auch als Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung mit Blick auf den Bezirk Marzahn-Hellersdorf. (mehr …)

Nachgefragt! #22: Mehr jüdische Sicht­barkeit – auch im Außen­bezirk!

Soeben ist in unserer Nachgefragt-Reihe ein neues Interview mit unserem Kollegen Lev Arie Shulov vom Projekt TKVA – Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus zum Thema „Mehr jüdische Sicht­barkeit – auch im Außen­bezirk!“ erschienen.

Zur Reihe:

Was verstehen wir unter Demokratie und Meinungsfreiheit? Was bedeutet das für unser oder das Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung vor Ort? Und was haben Menschenrechte und das Grundgesetz damit zu tun? Mit dieser Reihe wollen wir grundsätzlichen Fragen und aktuellen Debatten auf den Grund gehen, die sich nicht nur uns immer wieder aufdrängen – sondern auch unseren Kolleg:innen, Kooperationspartner:innen und Engagierten in den Bezirken.

In dieser Interviewreihe fragen wir Expert:innen nach ihren Argumenten für ein solidarisches Miteinander und eine demokratische Kultur für alle, die in dieser Stadt leben. Wir – das sind das Zentrum für Demokratie (Treptow-Köpenick), [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt (Pankow), die Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke (Lichtenberg) und das Vor-Ort-Büro von Demokratie in der Mitte (Berlin-Mitte) und die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung (Marzahn-Hellersdorf).

Viel Spaß beim Lesen!
 
Zum Interview geht es hier.

So hat Marzahn-Hellersdorf bei der EU-Wahl abgestimmt

Europa hat gewählt und wir schauen auf die Wahlergebnisse in Marzahn-Hellersdorf: Die Wahlbeteiligung war diesmal höher als bei der letzten EU-Wahl 2019. Damals gaben nur 49,4 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Diesmal waren es 54,6 Prozent. Das ist trotzdem deutlich unter dem Berliner Wert (62,3 %).

Stärkste Kraft ist hier im Bezirk die AfD geworden. Die in Teilen extrem rechte Partei erhielt über 27.000 Stimmen und kommt auf 25,3 Prozent. Das ist gegenüber der Europawahl von 2019 ein Zugewinn von 6,3 Prozentpunkten. Das berlinweit beste Ergebnis erzielte sie in den Wahlkreisen Marzahn-Hellersdorf 1 und 3 mit 34,2 sowie 33,1 Prozent.

An zweiter Stelle kommt das erstmals in Marzahn-Hellersdorf angetretene Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) aus dem Stand heraus auf 17,1 % und erlangt damit berlinweit Ihr bestes Ergebnis. Platz drei belegt die CDU mit 16,4 %.

Mehr dazu hier.

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11 Stolpersteine für Pädagog*innen

„Hakenkreuze im Klassenzimmer, rechte Songs im Musikunterricht,Ausflüge zu AfD-Abgeordneten, rechtsextreme Eltern: MenschenfeindlicheHerausforderungen erreichen Schulen von ganz verschiedenen Seiten.Das Buch „Politische Bildung in reaktionären Zeiten. Plädoyer für einestandhafte Schule“ stellt an 32 Fallbeispielen dar, was idealerweise wannzu tun ist.“ Das Kapitel „Stolpersteine“ liefert eine übersichtliche hilfreiche Zusammenstellung sich im pädagogischen Alltag wiederholender Herausforderungen. 11 Stolpersteine für …mehr